Promotion in Philosophie: Der Ghostwriter für Doktorarbeit

Promotion in Philosophie: Der Ghostwriter für Doktorarbeit

 

Wer Philosophie lernt und eine Dissertation oder Doktorarbeit anfertigen muss, braucht meist einen kompetenten Berater für diese spezifische Fachrichtung. Hier ist der Student nicht alleine – er kann sich durch einen Ghostwriter seine Doktorarbeit schreiben lassen.

Was ist unter einem „Phantomschreiber“ zu verstehen? Er schreibt im Namen des Auftraggebers und nach seinen Vorgaben die Dissertation in Philosophie. Dabei werden ihm bereits gesammelte Informationen zum Thema Philosophie übergeben oder der Ghostwriter für Doktorarbeit muss diese eigenständig sammeln. Philosophie ist eine Wissenschaft, also muss auch der richtige Fachjargon eingehalten werden. Komplexe Beispiele müssen nachvollziehbar und glaubwürdig formuliert sein, umgangssprachliche Sätze oder Wortschöpfungen haben in dem Dokument nichts verloren.

Der Ghostwriter muss mit dem Thema bewandert sein. Im besten Fall ist er selbst ein Philosoph oder hat ein ähnliches Studium abgeschlossen. Auch nachweisbare Referenzen, dass er bereits mehrere Promotionen in Philosophie geschrieben hat, sollte er parat haben. So kann der Auftraggeber direkt sehen, ob eine Auftragserteilung sich lohnt. Ferner sollte der Phantomschreiber dafür bereit sein, für keinen utopischen Preis mehrere Monate ins Schreiben und Recherche zu investieren.

Wie arbeitet ein Ghostwriter für Doktorarbeit? Nach Auftragserteilung kümmert er sich um die Recherche der nötigen Materialien für die Hauptthesis Philosophie. Anschließend gliedert er das Dokument in Einleitung, Hauptteil und Schluss und erstellt ein Inhalts- und Literaturverzeichnis. Des Weiteren kann er dem Studenten auch bei der Formulierung eines Exposees behilflich sein und der Gestaltung des Deckblattes.

Häufig haben Universitäten bereits vordefinierte Richtlinien, nach denen die Studenten ihre Doktorarbeit schreiben lassen müssen. Diese müssen dem Phantomschreiber mitgegeben werden und auch sonstige vom Professor ausdrücklich verlangte Unterlagen, die in die Arbeit einfließen müssen. Nur dann kann auch ein gutes Ergebnis erzielt werden.

Promotion in Philosophie: Dem Plagiatsversuch entgehen
Jeder Student, der sich seine Promotion in Philosophie von Dritten schreiben ließ, sollte wissen, dass er diese eigenständig umformulieren muss. Warum? Die Dissertation ist ein Nachweis dafür, dass der Akademiker tatsächlich Ahnung von jenem Fach hat und sich dafür qualifiziert, mit dem erworbenen Wissen und Fähigkeiten dem Wirtschaftskreislauf zu dienen. Daher muss in der Arbeit auch ersichtlich sein, dass er weiß, wovon er spricht und sich entsprechend Mühe gegeben hat bei der Umsetzung. Eine 1:1 Übernahme der geschriebenen Inhalte kann durch Plagiatserkennungssoftware erkannt und als Betrugsversuch bewertet werden. Welche Folgen hat dies für den Studierenden?

Falls es nur einige Sätze oder wenige Absätze sind, die vom Original übernommen wurden, kann es lediglich die Note herabziehen oder der Professor kann die Prüfung als nicht bestanden einstufen. Sollte jedoch erkannt werden, dass die gesamte Arbeit kopiert wurde, kann der Student sogar exmatrikuliert werden oder Kosten tragen müssen. Kann der Student den Ghostwriter für Doktorarbeit für dieses Vorgehen beschuldigen? Nicht immer. Meistens sichern sich die Agenturen entsprechend ab, indem sie auf ihren Webseiten explizit darauf hinweisen, dass sie lediglich Vorlagen erstellen, welche niemals so übernommen werden dürfen. Mit der Auftragserteilung stimmt der Akademiker automatisch diesen Richtlinien zu und kann den Ghostwriter daher auch nicht nachträglich anklagen.

In diesem Fall wird der Student nicht bloß sein Geld für den Phantomschreiber los, aber womöglich auch Folgekosten zahlen müssen, die die Webseitenbetreiber ihm aufbürden würden, weil er Inhalte „gestohlen“ hat. Diesem Problem kann der Hochschüler einfach entgehen, indem er seine Doktorarbeit vor der Abgabe selbstständig prüft. Dies kann er mit einem Anti-Plagiat-Programm machen, das er etwa im Internet erwirbt. So ist er gegen einen möglichen Betrugsversuch gewappnet.

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